Ziele für 2026 setzen, was sagt die Bibel dazu?

Wenn wir uns auf die Reise des Lebens begeben, setzen wir uns oft verschiedene Ziele, die unseren Weg und unsere Entscheidungen leiten. Ziele geben Richtung, Motivation und ein Gefühl von Sinn. Aber was sagt die Bibel über das Setzen von Zielen? Lasst uns die Schriften erkunden, um zu verstehen, wie das Setzen von Zielen mit Gottes Wort übereinstimmt und wie es harmonisch in unsere spirituelle Reise in diesem neuen Jahr 2026 integriert werden kann.


5 Bibelverse über das Setzen von Zielen

1. Die Bedeutung der Vision: Sprüche 29,18

„Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk wild und wüst. Aber wohl dem, der das Gesetz bewahrt.“

  • Eine Vision oder ein Ziel gibt Richtung und verhindert, dass wir zugrunde gehen oder ziellos umherwandern.
  • Es geht nicht nur um persönliche Ambitionen, sondern darum, unsere Ziele mit Gottes Gesetzen und Prinzipien in Einklang zu bringen, um sicherzustellen, dass sie in Gerechtigkeit verwurzelt sind und bleibende Früchte tragen.

2. Unsere Pläne dem Herrn anvertrauen: Sprüche 16,3

„Befiehl dem HERRN deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen.“

  • Wenn wir unsere Ziele und Pläne Gott anvertrauen, laden wir Seine Führung und Seinen Segen auf sie ein.
  • Es geht darum zu erkennen, dass unsere Bemühungen nur dann erfolgreich sein werden, wenn sie mit Seinem Willen und Seiner Absicht für unser Leben übereinstimmen.

3. Fleiß in unseren Unternehmungen: Sprüche 10,4

„Lässige Hand macht arm, aber der Fleißigen Hand macht reich.“

  • Fleiß und harte Arbeit sind entscheidend für das Erreichen unserer Ziele.
  • Die Bibel ermutigt uns, in unseren Unternehmungen fleißig zu sein und sicherzustellen, dass unsere Ziele mit Anstrengung und Engagement angegangen werden, was zu Wohlstand und Erfolg führt.

4. Gottes Zeitplan vertrauen: Prediger 3,1

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“

  • Zu verstehen, dass es für jedes Ziel und jeden Zweck ein göttliches Timing gibt, ist entscheidend.
  • Während wir uns Ziele setzen, müssen wir Gottes Zeitplan vertrauen und wissen, dass Er die Dinge zur rechten Zeit geschehen lassen wird.

5. Zuerst Gottes Reich suchen: Matthäus 6,33

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“

  • Unsere Ziele sollten uns nicht von unserem Hauptzweck ablenken, Gottes Reich zu suchen.
  • Wenn unsere Ziele darauf ausgerichtet sind, Seine Gerechtigkeit zu suchen, wird verheißen, dass unsere Bedürfnisse und gerechten Wünsche erfüllt werden.

Praktische Schritte beim Setzen von Zielen

  • Mit Gottes Willen in Einklang bringen: Stellt sicher, dass eure Ziele mit Gottes Prinzipien und Seinem Willen für euer Leben übereinstimmen.
  • Seid fleißig: Verfolgt eure Ziele mit Fleiß und bringt die notwendige Arbeit und Anstrengung auf.
  • Vertraut auf Gott: Habt Glauben an Gottes Zeitplan und Versorgung auf eurer Reise des Zielsetzens.
  • Bleibt engagiert: Bleibt standhaft und euren Zielen verpflichtet, auch angesichts von Herausforderungen.

Ziele, nicht Götter

  • Während wir Ziele setzen und verfolgen, ist es entscheidend, daran zu denken, dass Ziele nicht zu unseren Göttern werden sollten.
  • Sie sollten uns nicht von unserem ultimativen Ziel ablenken – Gott von ganzem Herzen zu lieben und Ihm zu dienen.
  • Unsere irdischen Ziele sollten immer mit unseren ewigen Zielen im Einklang stehen und sicherstellen, dass unsere Bestrebungen gesund, ausgewogen und Gott ehrend sind.

Das Setzen von Zielen ist nicht nur ein persönliches oder berufliches Unterfangen, sondern kann ein spirituelles sein, wenn sie mit Weisheit gesetzt, mit Gottes Willen in Einklang gebracht und mit Fleiß und Vertrauen in den Herrn verfolgt werden. Die Bibel verwebt auf wunderbare Weise unsere irdischen Bestrebungen mit unserer spirituellen Reise und führt uns dazu, Ziele zu setzen, die nicht nur für unseren vorübergehenden irdischen Aufenthalt von Nutzen sind, sondern bis in die Ewigkeit nachhallen.

Während wir unsere Ziele für dieses neue Jahr 2026 setzen, mögen wir sie in Gebet tauchen, sie mit Glauben durchweben und sie mit Fleiß verfolgen, wobei wir Gott immer im Zentrum all unserer Bestrebungen halten. Mögen unsere Ziele nicht nur Meilensteine sein, sondern Trittsteine, die uns Gott näher bringen und es uns ermöglichen, ein Leben zu führen, das fruchtbar, erfüllend und Ihm ehrend ist. Mögen unsere Bestrebungen Gott Ehre bringen, uns Segen und denen um uns herum Nutzen bringen und sicherstellen, dass unsere Ziele Lichter sind, die die Liebe und Weisheit unseres Schöpfers widerspiegeln.